Verschiedene Grips und wie du die richtigen wählst

Functional Fitness ist eine intensive und vielseitige Sportart, bei der viele verschiedene Geräte zum Einsatz kommen. Eines der wichtigsten Ausrüstungsteile im CrossFit-Training sind Grips: Sie schützen die Handflächen und verbessern den Halt an der Stange. Mit den richtigen Grips trainierst du effektiv – und verschenkst im Wettkampf keinen Vorsprung an die Konkurrenz! In diesem Beitrag stellen wir verschiedene Grips vor und zeigen, worauf du bei der Auswahl achten solltest. Außerdem schauen wir uns an, wie unterschiedliche Grip-Materialien an verschiedenen Stangen funktionieren.

Entdecke die verschiedenen Modelle hier.

Modelle

Grips für Functional Fitness lassen sich nach Design und Einsatzzweck in einige Typen einteilen:

1. Klassische Grips – No Holes!

Klassische Grips bedecken nur den Bereich zwischen Fingern und Handfläche und lassen die Finger frei. Sie sind leicht und atmungsaktiv und schützen die Handflächen gut vor Reibung und Blasen. Besteht ein Workout aus mehreren Übungen, drehst du den Grip zum Greifen der Stange einfach auf die Handfläche und für z. B. Wall Balls auf den Handrücken – so ist er nie im Weg. Die meisten Grips, die League Finland verkauft, sind Modelle ohne Löcher – das sieht man auch am Sortiment, in dem sie die größte Gruppe bilden.

Vorteile

  • + Schneller Wechsel zwischen Übungen
  • + Keine Reibung an den Fingern
  • + Viele Materialoptionen für verschiedene Stangentypen

2. Grips mit Fingerlöchern – With holes

Manche Grips haben vorgefertigte Fingerlöcher, meist drei. Die Löcher sorgen dafür, dass der Grip immer dort bleibt, wo er hingehört – auf der Handfläche. Mit diesen Grips kannst du auch ein wenig tricksen: Viele Modelle sind lang genug, um sie im Fingerbereich doppelt zu falten. So entsteht eine dickere Stelle an den Fingern, die dir hilft, besser an der Stange zu bleiben. Einige Grips mit Fingerlöchern lassen sich auch nutzen, ohne die Finger durch die Löcher zu stecken.

Vorteile

  • + Sehr guter Schutz
  • + Bleibt an Ort und Stelle

Worauf du bei der Wahl der Grips achten solltest

Bei der Auswahl deiner Grips solltest du folgende Punkte beachten, um das Beste aus deinem Training herauszuholen:

1. Material

Das Material beeinflusst Komfort, Haltbarkeit und Grip maßgeblich. Am häufigsten sind Leder, Synthetik und die zuletzt sehr beliebten Grips mit Gummioberfläche. Gummi-Grips sorgen an sauberen Stangen ohne Magnesia für deutlich mehr Halt. Einige Wettkämpfe haben Gummi-Grips genau wegen dieses zusätzlichen Halts verboten – prüfe also die Regeln, wenn du dich für einen Wettkampf qualifizierst.

Leder: Leder ist langlebig und bietet hervorragenden Halt, braucht aber oft etwas Einlaufzeit, bis es sich perfekt an die Hand anpasst. Ledergrips sind meist etwas dicker und schützen gut, können aber weniger atmungsaktiv sein als andere Materialien.

Synthetik: Synthetische Materialien wie Carbon sind leicht und passen sich schnell an die Hand an. Synthetik-Grips funktionieren gut mit Magnesia und sind bei langen Workouts oft angenehmer. Die RX Carbon von League ist ein gutes Beispiel – und anders als andere Carbon-Grips lohnt es sich, sie auch ohne Magnesia auszuprobieren. Du wirst überrascht sein!

Grips mit Gummioberfläche: Bieten unglaublichen Halt an sauberen Stangen. Viele Gummi-Grips haben eine Kevlar-verstärkte Schicht, die sie auch bei harter Beanspruchung langlebig macht. Auch im Sortiment von League findest du Gummi-Grips, zum Beispiel: League Pure & League Alpha

2. Passform und Größe

Wähle unbedingt die richtige Größe, damit der Grip gut an der Hand sitzt. Ein zu kleiner Grip schützt die Hand nicht und ist unangenehm, ein zu großer ist oft im Weg und fühlt sich unhandlich an.

League-Grips gibt es meist in zwei Größen, L und XL. Der Unterschied liegt in der Länge: XL ist in der Regel etwa 1 cm länger als L.

Picsil bietet die Größen G und G+ an, wobei G+ die größere ist und für Erwachsenenhände passt – egal ob groß oder klein. League führt Picsil-Grips nur in Größe G+.

Der Victory Grips Tactical ist der längste Grip im Sortiment und zugleich der dünnste Grip, den League verkauft.

Wie verschiedene Materialien an unterschiedlichen Stangen funktionieren

Verschiedene Materialien verhalten sich an unterschiedlichen Stangen unterschiedlich – Halt und Haltbarkeit hängen von Beschichtung und Rändelung der Stange ab.

Stahlstangen sind im Functional Fitness und CrossFit am weitesten verbreitet und bieten den meisten Materialien guten Halt. Leder und Synthetik funktionieren an Stahlstangen gut und liefern mit Magnesia den nötigen Halt und die nötige Haltbarkeit. Gummi-Grips funktionieren an glatten und rauen Stahlstangen auch ohne Magnesia.

Fazit

Grips sind ein wichtiger Teil deiner Trainingsausrüstung: Sie schützen die Handflächen und verbessern den Halt an der Stange. Achte bei der Wahl auf Material und Größe. Welche Grips sind die besten? Verschiedene Materialien funktionieren an unterschiedlichen Stangen unterschiedlich gut – probiere also mehrere Optionen aus, um die Grips zu finden, die am besten zu dir passen. Wir hoffen, dieser Ratgeber hilft dir bei der richtigen Wahl und bringt dein Training voran.

Im Wettkampf kann die richtige Grip-Wahl dein Event retten! So lautete das Feedback, das wir beim Wodka Throwdown bekommen haben:

— Aki Nurminen
Getaggt: lämsät